Dear Diary #3

Ich habe heute zurück zu diesem Blog gefunden, und passenderweise ist heute ein Samstag. Ich habe mit einem Freitagspost aufgehört und nun kann ich weitermachen.
Zwar nicht ganz soo passend, weil dieser alte Freitagspost leer war, aber vielleicht ist das auch aussagekräftig.
Ich lasse ihn für die Lücke in diesem Blog als Symbol herhalten, mehr zweckmäßig als vorgesehen.

Ich habe mich bereits in meinem vorherigen Post entschuldigt, dafür dass ich nichts gepostet habe. Eine besondere Entschuldigung gilt dem User, der ein anonymes Kommentar unter And that's who I am #1 hinterlassen hat. Ich habe das Kommentar bis zum heutigen Tage nie gelesen und freue mich tierisch, es ist echt unheimlich lieb. Es hat mir deshalb etwas Schuldgefühle gemacht, weil jemand anscheinend in einer Weise von meinem Blog fasziniert war, und ich einfach aufhörte zu posten, ohne Rückmeldung. Immerhin haben wir eine weitere Sache über mich erfahren: ich bin nicht so gut darin, meine "Vorsätze" so richtig einzuhalten.

Ich muss in diese Bloggen-Sacher erst einmal reinkommen und Tagebuchschreiben fiel mir nie so leicht. Aber das brachte mich auf eine Idee, ich gewähre euch oder dir nun einen kleinen Einblick in mein Tagebuch.

In diesem Eintrag hatte ich ein wenig über meine Probleme geschrieben und dann eine Randnotiz eingefügt, sehr interessant, ohne mich selbst loben zu wollen.

"Na -mein Name-? Findest du mich jetzt lächerlich? Weil ich 14 bin? Ich kann trotzdem leiden...Es ist dir egal, nicht wahr? Weil ich Vergangenheit bin, nicht mehr existiere? Falsch! Ich bin ein Teil von dir. Ich werde es immer sein. Vergiss das nicht."

Das habe ich früher oft gemacht, Einträge unterbrochen um eine kleine Nachricht an mein Zukunftsich zu schreiben. Es ist wirklich außerordentlich komisch, soetwas zu lesen, es fühlt sich wirklich so an, als wäre es von einer anderen Person. Mich beängstigt diese "Nachricht" aber noch mehr, da sie irgendwie wahr ist. Ich kenne mich anscheinend doch gut. Es stimmt, mir ist es egal, wie es mir früher ging, doch ja, wahrscheinlich ist mein früheres Ich ein Teil von mir geblieben. Das verwirrt mich so sehr..
Klar, einerseits kommt mir das nun etwas überdramatisiert vor, aber naja.

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